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    Dieses Spiel haben wir 1990 gemacht. Es ist bei uns als Schwarzweiß Druck mit 6 Bögen Din A4, einem Mantel und zwei Din A3 Einlegeblättern zu beziehen.
    Kosten 3,00 pro Stück plus Porto.
    Es ist auch beim Packpapierverlag in Osnabrück in der Reihe Idee zur Umwelterziehung aus Iffens erschienen.

    Hier sind zunächst die colorierten Zeichnungen der Pflanzen.
    Dann folgen die Abbildungen des Mantelbogens und Begleittexte (im Bau) und
    Anmerkungen zur Variation des Spieles.
    das andelgrodenspiel
    das andelgrodenspiel
    das andelgrodenspiel
    das andelgrodenspiel
    ist im Bau (11.3.02)


    Erläuterungen zum Andelgrodenspiel
    Variation der Themen und der Spielregeln.

    für Pädagoginnen und Spiele-ErfinderInnen

    1. Dieses Spiel ersetzt kein Lehrbuch, es soll motivieren und ein Lehrbuch ergänzen. Beim Ausmalen der Farben werden die Pflanzenteile und die Merkmale spielerisch erkannt. Das Wiedererkennen in der Natur ist dann erheblich erleichtert.

    2. Die Karten können sehr verschieden verwendet werden. Beschäftigt sich eine Gruppe nur wissenschaftlich mit dem Thema, so kann das Spiel schnell und einfach den spielerischen und emotionalen Bereich ansprechen. Umgedreht ist nach einem zu sehr touristischen Erleben der Salzwiese das Spiel geeignet, um die botanischen Merkmale und pflanzensozialogische Besonderheiten zu besprechen.

    3. Die ideal dargestellten standorttypischen Zonen sind in der Natur an sehr vielen Orten nicht wiederzufinden. Die Praxis sieht eben oft anders aus, als die Theorie, besonders, wenn der Mensch Naturräume verändert hat.
    In den gestörten Salzwiesen empfiehlt es sich nach steileren Böschungen (Buhne aus Erdsoden) zu suchen, dort sind die Zonierungen oft noch sehr gut erkennbar. Andererseits ist in der Regel im Gelände offensichtlich, durch welche Störungen des Menschen die idealen Zonierungen verhindert werden. Baggerbetrieb, Beweidung, Begrüppung, Sodenentnahme oder Fahrspuren zeigen die Veränderung der Pflanzengemeinschaft. Zum Beispiel wird in einer frischen Fahrspur zuerst der Queller wachsen, auch wenn diese am Deich in der Schwingelzone liegt. Der Queller als Pionier kann hier gut portraitiert werden.

    4. Tipps für die Übertragung der Spielidee:
    Eigentlich wollte ich unser Angelspiel über die Wirbellosen des Süßwassers (vgI. Jugendaktionsbuch Natur und Umwelt, Freizeit Verlag Baden Baden 2. Aufl. 1990,5eite 160), auf das Salzwiesenthema übertragen. Eine Kuh, die eine Schnauze voll Grass ausreißt?? Das klappte irgendwie nicht. Dann fanden wir die Lösung mit den Pflanzenbildern, die in die Pflanzengemeinschaften sortiert werden. Allgemein gilt diese Idee für alle überschaubaren Pflanzengemeinschaften, in denen ein Ökosystemparameter einfach verändert ist.
    Beispiele:
    Thema: Parameter:
    Pflanzen des Waldbodens Lichteinfall
    Blütenpflanzen des Gartens Jahreslauf
    (Berg-) Weide erreichbar für Fressfeinde
    Teichpflanzen Böschung bis Grund

    5. Das Spiel macht vorrangig die Gemeinschaft von Pflanzen verständlich. Diese Idee ist natürlich auch auf die Gemeinschaft von Tieren zu übertragen. Dabei gelten dieselben Grundsätze:
    Überschaubare Anzahl von Arten und eine veränderter Parameter des Lebensraumes.

    6. Sind zwei Parameter eines Biotopes zu variieren, so kann dies auf einer quadratischen Spielfläche geschehen. Dabei können auch mehrere Artenkarten Platz finden. Bei mehr als 20 Arten pro Spielvariante sind AnfängerInnen überfordert, das ist zu viel Neues auf einmal. Dann sollte das Spiel in einer einfachen Variante (ein Parameter und wenige Arten) beginnen und nach jedem Durchgang stufenweise erweitert werden.

    7. Ermuntert die SpielerInnen, die Spielregeln zu ändern. Dadurch ergeben sich gute Gespräche über die Arten und deren Eigenschaften. Auch beim "Mau-Mau" Spiel (mogeln) können wir noch was lernen!

    8. Wenn ihr andere Varianten gezeichnet habt, schickt diese bitte an die Umweltstation in Iffens. Wenn ihr Probleme bei der Übertragung der Spielidee habt, helfen wir euch auch gerne.


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