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    der Station Umwelterziehung in IFFENS Von 1978 bis 2001

    Die Station Umwelterziehung besteht inzwischen seit 23 Jahren. In dieser Zeit haben sich das Konzept und die Aufgaben entwickelt.
    Um zu erzählen, was diese freie private Umweltstation in Iffens in der langen Zeit alles getan hat, haben wir diese Tätigkeitspalette zusammengestellt.
    Die folgende Auflistung einiger Tätigkeiten soll die Richtung und die Vielfalt unserer Arbeit dokumentieren. Diese Aufzählung enthält Beispiele und ist nicht vollständig. Vieles ist in unserer homepage ausführlich dargestellt, ich werden noch interne links einrichten.

     Damit die Liste übersichtlich wird, unterscheiden wir Aktivitäten
    1. auf dem Hof in Iffens
    2. in der Nachbarschaft
    3. in der Region
    4. Überregional
    5. Planungen und Hilfen

     Stell Dir vor, das Leben ist ein Ökopraktikum, und alle machen mit !!!

    Wie kann eine Umweltstation am Ende der Welt, ohne öffentliche Zuschüsse und mit so wenigen Leuten eine so weitreichende Bedeutung erlangen ?
    Darüber wundern wir uns selber auch oft !

    Aber wenn wir bedenken,
    daß in den letzten 23 Jahren viele FreundInnen ehrenamtlich am Aufbau und Betrieb der Station mitgeholfen haben,
    daß einige Firmen uns Möbel und Geräte geschenkt haben,
    daß viele Nachbarn uns mit Maschinen und Rat geholfen haben,
    daß wir von vielen Privatleuten Bücher, Dokumentationen, Meßgeräte, Werkzeuge, Kleidung, Spezialgeräte usw geschenkt oder geliehen bekamen,
    daß wir viele Spenden oder Überbrückungsdarlehen bekommen konnten,
    daß .........

    dann ist es eigentlich kein Wunder, daß wir unsere heutige Position erlangt haben.

    Gedankt sei allen, die uns in diesen Jahren geholfen haben.

    .............Aber natürlich sind wir keine idyllische Insel in Iffens, wir haben auch Probleme, Mißerfolge und Rückschläge. Bisher konnten wir, notfalls mit der Hilfe "von Aussen", alle Hürden nehmen. Wir sind in der Struktur ein offener Betrieb, der sich helfen lässt, und der anderen hilft.

    Im Februar 2001 , zusammengestellt von Wolfgang


    1. Lokal, auf dem Hof in Iffens

    - Nutzungskonzept für den Restbauernhof
    Der Bauernhof meiner Großeltern war für ca. 100 Hektar gebaut worden. Durch Erbteilung sind nur noch 23 Hektar bei dem Hof. Wir haben für diese Kombination von zu großem Gebäude mit wenig Land ein landwirtschaftliches Nutzungskonzept entwickelt.

    - Wiederaufnahme der Landwirtschaft
    1981 konnten wir bereits mit der Landwirtschaft wieder beginnen. Seit 1993 erhalten wir Zuschüse nach dem EU-Basisprogramm und seit 1994 sind wir dem Bioland-Erzeugerverband beigetreten. Kontrolliert werden wir von der "alicon".
    Den Hühnerstall haben wir so renoviert, daß sich 50 Hühner aiuf dem Gelände pudelwohl fühlen können.

    - Wiederherstellung der Bausubstanz und des Wohnbereiches
    In der ersten Reperatur-Phase wurde die vorhandene Substanz der Gebäude erhalten. Sechs Jahre standen sie ungenutzt.

    - Umnutzung der Gebäudefreiflächen
    Das riesige Dach des Gulfhauses barg früher Heu und Stroh von 100 Hektar Land. Aus diesen Flächen wurden kreative Spielräume und Werkstätten geschaffen.

    - Einrichtung eines Beherbergungsbereiches
    Wir haben sechs Zimmer, in denen KursteilnehmerInnen übernachten können, einen grossen Gruppenraum mit viel Arbeitstischfläche, eine kleinere Arbeitsecke, eine Küche und ein Sanitärbereich. In der Veranda zum Garten hin ist die Raucherecke. Zusätzlich gibt es über der Backstube ein Kaminzimmer, einen Sonnenbalkon und ein "Konferenz-zentrum" (Arbeitsraum) mit TV und EDV.
    Für unsere Gäste halten wir jetzt auch 20 Leihfahrräder bereit.

    - Einrichtung von Labor und Arbeitsräumen
    vielfältige Räume für Chemie, Graphik, Fotolabor, Brotbacken, Elektronik, Werken, Sauna etc. sind entstanden.

    - Aufbau einer Bibliothek für Umwelt und Natur
    Von vielen FreundInnen haben wir Bücher und Infos gesammelt und verfügen nun über eine sehr beachtliche Bibliothek für fast alle Bereiche des Umwelt- und Naturschutzes.
    Broschüren, Ausschnitte aus Zeitungen, Flugblätter, Kurzinfos, die in üblichen Büchereien nicht aufgenommen werden können, sind unsere Besonderheit. Genutzt wird die Sammlung auch von LehrerInnen, PastorInnen, JournalistInnen, PolitikerInnen, StudentInnen und SchülerInnen.

    - Entwicklung von Produktionsschwerpunkten
    Bisher sind dies Apfelsaft, Apfelwein, Kräuter, Schaffleisch, Wolle und Wolldecken, Schaffelle. Das Gemüse aus dem Garten gestattet eine weitgehende Selbstversorgung.

    - Einrichtung eines großzügigen Bauerngartens
    Auf 2500 m2 Fläche ist ein vielfältiger Nutzgarten entstanden. 62 Obstbäume wurden gepflanzt und der Boden konsequent nach ökologischen Regeln bewirtschaftet.

    - Neubau einer Garage, eines Pressezentrums und Schafstall
    Das Gebäude ist 10m x 17 m groß und ist im Stil mit dem alten Anbau identisch. Fahrzeuge und Geräte sind nun unter Dach. Für die Apfelpresse ist ein eigener gekachelter Raum entstanden, der auch den lebensmittelhygienischen Anforderungen genügt. Auf dem stabilen Heuboden über dem offenen Schafstall können wir 1200 Ballen Heu lagern.

    - Gründung eines gemeinnützigen Vereines
    "Umwelterziehung Iffens e.V." Als Rechtsform der Arbeit in der Umwelterziehung haben wir einen Verein gegründet, der die Gemeinnützigkeit bekam. Der Verein wird besonders auch von Persönlichkeiten der Region getragen. Vorsitzende ist Gertrud Becker aus Nordenham.

    - Einsatzstelle des "Freiwilligen Ökologischen Jahres"
    Seit 1987 haben wir zwei Stellen für das Freiwillige Ökologische Jahr. Wir bieten Plätze für zwei PraktikantInnen, die vom Umweltministerium Niedersachsen betreut werden. Unterkunft und Verpflegung finanziert unser Iffens-Verein durch Kleinspenden (Freundeskreis).

    - Mitarbeit bei der Jugendgerichtshilfe
    Bei der Betreuung von straffällig gewordenen Jugendlichen können wir in vielen Fällen auf dem Hof in Iffens gute Erfolge verzeichnen.
    Oft haben wir auch ältere Personen, die Gerichtsauflagen abarbeiten.

    - Präsentation unserer Arbeit
    Viele Texte sind bei uns entstanden und zu erhalten:
    Iffens- Info / Berichte aus Iffens / Kochen in Iffens / Karten-Skizzen-Zeichnungen / Äpfel in Iffens / Chemie in Iffens
    Ausstellungsteile, Ideen, Beispiele wie der Geisterkonvent etc werden gezeigt.

    2. Regional, in der Nachbarschaft - Butjadingen

    - Kooperation mit den Nachbarn
    Wir gehören zu den drei Bauernschaften Iffens, Beckmannsfeld und Stollhammer-Deich. Gute Nachbarschaftshilfe und viele Feste prägen diesen kleinen regionalen Zusammenhalt.

    - Mitarbeit im Beirat des Rüstringer Heimatbundes
    Hier haben wir besonders in der Leitung der Arbeitsgruppe Natur und Denkmalschutz Beiträge zur Erhaltung der regionalen Kultur und Landschaft leisten können.

    - Kurse, Veranstaltungen, Besuche, Regionalfeste
    Unsere Mitarbeit findet immer postive Resonanz, auch in den beiden Tageszeitungen für Butjadingen und die Wesermarsch.

    - Faltenrock
    Bärbel spielt in der Frauenrock-Band "Faltenrock" e-gitarre.

    Faltenrock hat sich aufgelöst und jetzt ist die GRuppe Seewind entstanden

    - Historische Filme für Stollhamm
    Für Gäste und Einheimische haben wir oft Filmabende in der Gaststätte in Stollhamm angeboten. In Zukunft werden wir in der Umweltstation das Videoarchiv in ein DVD-Archiv umkopieren und diese Filme im BUND-BÜRO anbieten.

    - Mitarbeit im Fremdenverkehrsausschuß Stollhamm
    Hier geht es darum, für das "touristische Hinterland" Stollhamm ein deutliches Selbstbewußtsein zu stärken. Der persönliche Kontakt zwischen Gast und Gastgebern ist hier das tragende Prinzip. Zweimal im Sommer betreuen wir einen Gästeabend in Stollhamm.

    - Pflege der Natur-Region Beckmannsfeld
    Besonders vor der Einführung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer haben wir viele besucherlenkende Maßnahmen machen können. Auch die Beseitigung von Glasscherben und Zivil-Müll ist heute noch einen wichtige Arbeit, die von anderen bisher nicht geleistet wird.

    - Beratung von Landwirten
    Bei vielfältigen Fragen versuchen wir zu helfen. Hofbegrünung, Abwasserprobleme, Reinigungsmittel für Melkanlagen, die Calibrierung von Meßgeräten oder die Qualität von Schmierfett sind solche Probleme der Landwirte

    - Hilfe für SchülerInnen
    Neben gelegentlicher Hausaufgabenhilfe werden wir oft besucht, um bei Jahresarbeiten oder Referaten mit Materialien und Auskünften zu helfen.

    - Besuche der Station durch SchülerInnengruppen
    aus Stollhamm, Tossens und Burhave Mit kleineren SchülerInnen-Gruppen gestalten wir Tagesfahrten und bieten kleine Programme Für den Aufenthalt von Schulgruppen des Landkreises Wesermarsch können wir jetzt einen Zuschuß (240,- DM pro Aufenthaltstag) abrechnen.

    - Entwicklung eines Konzeptes zum Sanften Tourismus in Butjadingen
    Eine Reihe von konkreten Vorschlägen wurde entworfen, wie in der "Bädergemeinde" die Ideen des sanften Tourismus zu realisieren sind. Diese kleinen und oft preisgünstigen Idee haben bisher in der Region Interesse gefunden.

    - Erfindungen mit der "Halbinsel mit Format"
    Butjadingen - Tasche, Keks, Spiegelbilde und andere Möglichkeiten mit dem Butjadingen-Bild. Die Form der Halbinsel Butjadingen ist typisch. Mit der Übertragung der Form auf Bilder, Zeichen und Dinge des alltäglichen Lebens haben wir viel Spaß. Eine Ausstellung mit 60 Beispielen von Gegenständen und Dingen in Butjadingen-Form ist entstanden. Sie ist 1998 in den drei Schaufenstern in Stollhamm zu sehen.

    - Das Butlandyard - Spiel
    Zur Zeit entsteht bei uns die Übertragung des Scotland-Yard Spieles auf die Landkarte unserer Halbinsel.

    - Konzeptentwicklung für die Bildungsarbeit Moorseer Mühle
    Die Planung für dieses Projekt des Landkreises und des Heimatbundes war zu Beginn viel ehrenamtliche Initiative erforderlich, wir haben uns mit gutem Erfolg beteiligen können.

    - Regionale Umweltprobleme
    Die Liste der Umwelteingriffe in dieser Region ist lang. Aktuell geht es um Aussenweservertiefung, Verschlickung des Strandbades Burhave, TBC-versuechten Schlick, Massen-Hähnchen-Ställe, Ausgleichsflächen-Kuhhandel, Gülle in Gräben etc etc.

    3. Weiteres Umfeld, Weser-Ems / Elbe-Weser

    - Beratung von LehrerInnen der Region
    Inhaltliche und methodisch didaktische Anregungen zum Unterricht oder zu Schulveranstaltungen werden in der Station Umwelterziehung beraten.

    - Beratung bei Berufswahl oder Berufswechsel
    Wegen der häufigen Kontakte mit Personen, die bereits im Umweltschutz arbeiten, können wir hier Erfahrungen weitergeben und Kontakte vermitteln.

    - VHS -Kurse Nordenham und Butjadingen
    Wir stehen als Dozenten zur Verfügung und decken auch einige Exkursionsprogramme ab.
    Bärbelkt unterrichtet in Nordenham zwei Italienisch-Kurse.

    - Berufsfortbildung in Chemieberufen
    durch die VHS Nordenham Chemiefacharbeiter, Chemie-Meister und Chemie-Anfänger wurden unter Berücksichtigung der Erfordernisse der modernen Umwelttechnik ausgebildet. 1998 haben 19 Chemiefacharbeiter die IHK - Prüfung inm Labor in Iffens erfolgreich bestanden.

    - Ausbildung der Berufsfeuerwehr Bremen
    (im Fach Chemie und Angewandte Chemie) Seit 1981 werden die chemischen Grundlagen, besondere Probleme der Gefahrstoffe und die Praxis des Chemie - Alltags vermittelt. Unterrichtskonzept und Checkfragen wurden entickelt. EDV und internet werden angewendet.

    - Referate an der Fachhochschulen und Unis.
    Zum Beispiel in Wilhelmshaven und Uni Oldenburg zur Umwelterziehung.
    In Nachmittags- oder Abendveranstaltungen werden gelegentlich die Grundzüge der Umwelterziehung und die Beispiele der praktischen Umsetzung referiert.

    - Lehraufträge an der Hochschule Bremerhaven
    In bisher 20 Semestern wurden Nautiker, Techniker und Transportingenieure in Chemie und Physik unterrichtet. Dabei ist auch der Umweltaspekt für diese Berufe von besonderer Bedeutung.

    - Unterricht am Gymnasium Varel
    in Mathematik, Chemie und Physik
    Während zweieinhalb Jahren hat der Unterricht viel Spaß gemacht und war als Erfahrung für die Praxis der Umwelterziehung sehr wichtig.

    - Referate und Diskussionen in Schulen
    Bei Projektwochen, beim Tag der Umwelt oder auch im regulären Unterricht haben wir mehrmals aktuelle Fragen des Umwelt und Naturschutzes diskutiert. Wir versuchen, den SchülerInnen bei der Suche nach einer Orientierung für ihren eigenen Lebensweg zu helfen.

    -(Dia-)Vorträge
    zB beim Hausfrauenbund oder Landvolk Die Themen der Vorträge sind breit gestreut, und richten sich nach aktuellen Problemen. Ernährung, Geschenke, Landesentwicklung, Lügengeschichten oder Wohnkultur sind einige Beispiele.

    - Bildungskonzept für den Nationalpark Wattenmmeer
    In einer Arbeitsgruppe wurde 1986 im Auftrag des WWF das generelle Bildungskonzept entwickelt. Die praktische Umsetzung dieses Konzeptes wurde für die Einrichtungen der Nationalparkhäuser in Borkum, Norderney und Wilhelmshaven geplant.
    Für das Nationalparkhaus in Juist haben wir das Konzept überarbeitet und ein Legespeiel entwickelt: "Die lange Insel mit dem kurzen Namen".
    Für das NPH Wangerooge haben wir ca 80 Verbesserungsvorschläge für die Ausstelung gemacht.
    Und für die Umweltpädagogische Arbeit auf Neuwerk haben wir drei regionalspezifische Spiele entwickelt.

    - Ausstellung und Gruppenleitung beim Wattenmeertag in Wilhelmshaven
    Bei dieser regionalen Großveranstaltung war unsere Präsentation zum Wattenmeer besonders gut beachtet worden. Ein Test ergab, daß sich die meisten BesucherInnen an diese Ausstellung erinnern konnten.

    - Mitarbeit bei einem Forschungsprojekt bei Felten und Guilleaume in Nordenham
    Bei diesem Forschungsvorhaben geht es um die sichere Vernichtung von Sondermüll unter reduktiven Bedingungen. Die Müllverbrennung von besonders toxischen Stoffen soll vermieden werden. Betreut wurde die Analytik, Umwelttechnik und Verfahrenstechnik. Das Projekt wurde bis 1994 in Stuttgart und Bitterfeld weiter betreut.

    - Vorsitz der Kreisgruppe Wesermarsch des BUND
    (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) Die Gruppe gründete sich 1984. Wir haben eine gute Presse, einige Erfolge in unserer Arbeit und viel zu viele Probleme in der Wesermarsch. Wir haben sehr viele "Sympathisanten" aber nicht so viele, die offen zu einer Mitgliedschaft bereit sind.

    - Ausarbeitung des Projektes "Dialog statt Duell"
    Hier wird ein grundsätzliches Schema für die Kooperation von Kommunalverwaltung, Industrie und Umweltschutz entworfen. Neben der Theorie mit den nötigen Spielregeln dieser Zusammenarbeit sind sie auch auf die Nordenhammer Situation angewendet worden. Dabei ergaben sich 14 Vorschläge für die Stadt Nordenham, die sowohl den Bürgern, der Industrie, als auch der Umwelt nützen können. 

    4. Überregional

    - Gründung und Redaktion der Zeitschrift "Lehrerservice"
    1979 haben wir das Konzept des "Lehrerservice" in der Schweiz auf die Verhältnisse in Deutschland übertragen. Schwerpunkt ist eine Ideenbörse für die Umwelterziehung. 16 Ausgaben haben wir in Iffens gemacht, bis 1984 die grossen Umweltverbände den "Lehrerservice" übernommen haben.

    - Gründung und Mitarbeit bei "öko-päd"
    Diese Zeitschrift brachte die Pädagigische Theorie und Praxis der Umwelterziehung auf mehr akademischer Ebene

    - Jugendaktionsbuch Natur und Umwelt
    In bisher zwei Auflagen beim Freizeit Verlag Baden-Baden erschienen. Das Buch wurde 1984 in die Auswahlliste des Jugendbuchpreises aufgenommen und fand deswegen auch in öffentlichen Bibliotheken grosse Verbreitung. (zweite Auflage 1988, seitdem vergriffen)

    - Texte in natur, Praxis Geographie, Beispiele aus der pädagogischen Praxis, usw
    Als Autoren haben wir in verschiedenen Zeitschriften Themen der Umwelterziehung behandelt. Vorrangig sind dabei unsere Erfahrungen in der Station Umwelterziehung in Iffens von Interesse.

    - Leitung oder Beiträge auf Tagungen zur Umwelterziehung
    Trägerschaft und Ausrichtung der Tagungen sind sehr unterschiedlich, An folgenden Orten waren wir beteiligt: Bad Boll, Würzburg, St. Pölten (A), Stein (CH), Iffens, Lauffen, Altenberg, Rendsburg, Boppard, Jena, Schneverdingen.

    - Mitarbeit beim Friesenrat
    Dieses Gremium vertritt die friesische Region und Minderheiten an der Nordseeküste in West- Ost- und Nordfriesland. Unser Arbeitsschwerpunkt sind die Fragen der kulturellen Identität, der Landschaftsökologie und der Kulturökologie des friesischen Siedlungsraumes.1994 gab es eine große Ausstellung zur Landschafts- und Kulturentwicklung an der friesischen Küste aus der Sicht der Ökologie. Bisher entstand eine Schrift: "Der Mythos vom nassen Tod"

    - Betreuung von bisher etwa 800 Gruppen
    Sie kommen aus dem ganzen Bundesgebiet und halten sich mindesten drei Tage in der Station Umwelterziehung auf. Im wesentlichen sind dies: Studienfahrten von Schulen / Exkursionen von Universitäten / Bildungsurlaube / Fahrten von Kirchengruppen, Pfadfindern, Umweltgruppen, freie Gruppen / Intensivkurse für Berufstätige im Umweltschutz

    - Bisher etwa 250 ÖkopraktikantInnen
    Das Ökopraktikum haben wir als vierwöchige Blockveranstaltung seit 1980 angeboten. Wir bieten ein "Vorlesungsangebot" mit Übungen und Exkursionen, aus denen sich die TeilnehmerInnen ihr individuelles Programm zusammenstellen.

     - Ökoführerschein
    Als Variante des Ökopraktikums haben wir in Iffens den "Ökoführerschein" als Ausbildungskonzept entwickelt und erprobt. Er wird in einigen Bildungseinrichtungen im Bundesgebiet angeboten.
     
     

    - Betreuung von bisher ca 20 000 BesucherInnen der Station
    , die sich kürzer als fünf Stunden aufhalten. Dazu machen wir Führungen, die themenspezifisch auf die Interessen der Gäste abgestimmt sind.

    - Veranstaltung vom Deutsch-Italienischen Projekten zur Umwelterziehung
    1987 haben wir die italienischen Kontakte mit der Region Castelli Romani ausgebaut und ein deutsch-italienisches Ökopraktikum veranstaltet. Motto:"Zwei Halbinseln in Europa: Italien - Butjadingen"

    - Deutsch - Finnische Projekte in der Umwelterziehung.
    In Iffens haben wir ein deutsch-finnisches Ökopraktikum gemacht, und in Finnland konnten wir an der Uni ein Seminar zu Umwelterziehung und Umweltchemie anbieten. Auch waren wir bei einer Lehrerfortbildung beteiligft und konnten finnische Schulen besuchen.

    - Betreuung von internationalen PraktikantInnen
    Bisher aus den Ländern: Frankreich, Australien, Finnland, USA, Belorussland und Italien

    - Entwicklung von Produkten:
    Bei der Arbeit und der Station sind verschiedene Produkte entstanden, die wir anbieten:
    * das Organodomino
    * das Modell zu Ebbe und Flut
    * Ein Lernspiel zu den Salzwiesenpflanzen
    * Ein Ringelgans-Spiel
    * " Das Ende der WEiszeit " ein Buch zur weißen Kälte
    * Das Autophon
    * Die Telefondusche - Das Duschtelefon
    * Das Legepuzzle für den BUND und für die Nordsee
    * verschiedene Unwelt-Lernspiele
    * Das Thermometer zur Temperaturumstellung
    * Die Bahnkette
    * Die objektive Notenfindung für LehrerInnen
    * Die Wattwanderschuhe für den Winter
    * Das Sicherheits-Frühstücksbrett
    *usw

    - Teilnahme an vielen überregionalen Seminaren
    Zu Umwelt- und Naturschutz, Umweltchemie Natur- und Landwirtschaft Die Ergenisse dieser Seminare werden bei der Arbeit in Iffens verwendet.

    - Aufträge im Chemischen Bereich
    Als Beratungsfirma arbeiten wir mit bei analytisch chemischen Problemen im Umweltschutz, im Bereich der Laboreinrichtung, Gerätebeschaffung, Abluftwäsche, der Abwasserflotation, der Analysenoptimierung und der Handhabung von gefährlichen Gütern/Chemikalien. Spannend snd auch Aufträge zur Unfallursachenermitlung in der chemischen Produktion.

    - Zusammenarbeit mit Chemiegruppen
    In der Arbeitsgemeinschaft Ökologische Forschungsinstitute (AGÖF) sind Chemiker tätig, die besondere Rücksicht auf Ökologie, Natur und Umwelt nehmen.

    - Mitglied in der Gesellschaft deutscher Chemiker
    (GdCh) und in der Fachgruppe Analytik. Dieser allgemeine Berufsverband der Chemiker ist wichtig, um auch in einer provinziellen Randlage informiert zu sein.

    Chemie und Watt
    Dieses Projekt wird von der Wattenmeerstiftung finanziert. Wir entwickeln für 20 Themenbereiche etwa 110 Versuche zur Stoffkunde im Wattenmeer. Die Versuche sind einfach und an den Kenntnisstand der KursteilnehmerInnen anzupassen. Wir versuchen eine "neue" Didaktik zu verwenden, die nicht durch Schule belastet ist. Querverweise und Fallstudien stellen Bezüge zum Alltag und Aktuellen Umweltproblemen her.

     Mitarbeit in der Europäischen Normenkommission
    In CEN-TC261 geht es um toxische Substanzen in Verpackungen. Dort vertritt Wolfgang die Position der Umweltverbände auf Sitzungen in Paris und Brüssel.
    Bei zwei weiteren Kommissionen ging es um Elektrowerkstoffe (DKE) und Plastik Recycling (TC 249)

     - Zusammenarbeit mit Umweltverbänden
    Wir kooperieren in den Sachfragen mit allen großen Umweltverbänden wie BUND , DBV, WWF, Aktionskonferenz Nordsee, Robin Wood etc, Für den bundesweiten BUND haben wir einige Jahre den Bundesarbeitskreis Umwelterziehung geleitet.

    - Kontakte zu vielen kleinen lokalen Umweltaktivitäten im Bundesgebiet
    zB. in Hamburg, Walldorf, Taunus, Freiburg

    - Übernahme von Recherchen für Journalisten
    Die Themen sind aus dem Ökologischen Bereich: z.B. Landwirtschaft, Alternativen in der Chemie, Naturschutz und Nationalparke, Eindeichungen.

    - Mitarbeit in der Akademie für Kommunalen Umweltschutz in Georgsmarienhütte (AKU)
    Wir haben uns für die Gründung dieser Einrichtung eingesetzt, weil mit dem Mut und dem Ideenreichtum der Entscheidungsträger in Georgsmarienhütte eine Chance für die Umwelt geschaffen wurde. Für die laufenden Veranstaltungen decken wir gelegentlich Themen im Chemiebereich ab.

    - Entwicklung des "Ökoführerscheines" für JANUN
    ( Zusammenschluß der Niedersächsischen Jugend im Natur und Umweltschutz) Der Ökoführerschein ist hier speziell für Jugendliche zugeschnitten. Er dient zur Qualifikation in der Umweltarbeit. Inzwischen ist ein bundesweites Ausbildungskonzept an mehreren Seminarorten entstanden. In 200 Bildungsstunden werden die Grundlagen von Ökologie und Umwelt vermittelt.

    - Beratung von Ökostationen und Projekten
    VertreterInnen verschiedener Umweltinitiativen besuchen uns in Iffens, um ihre Konzeptionen zu beraten. zB aus Bielefeld, Leverkusen, Freiburg, Kroge, Lüneburg, Hallig Hooge, Potsdam, Dresden, Jena und auch aus Lettland.

    - Öffentlichkeitswirksame Prsentation von Gutachtens
    zum Beispiel beim Workshop "Chlor hat keine Zukunft" in Bremen

    - Regional-Konzepte
    Mit unserem speziellen Blickwinkel sehen wir Umwelt und Natur oft anders als viele Regionalplaner. Deswegen sind wir interessant für die Beratuzng von touristischen Konzepten oder in der eigenständigen Regionalentwicklung.
    Für die Nordseeinsel Helgoland haben wir einen Ideenkatalog mit 140 Vorschlägen zur Verbesserung der Aussenwirkung entwickelt.
    Für die Moorsiedlung Freistatt haben wir die eigenständige Regionalentwicklung moderiert.
    Bei der Stadt Rheine ging es um ein Konzept zur Abstimmung der Bentlager Dreiklangs

    "Apfelgärten im Seewind"
    Ein Projekt mit diesem Titel untersucht die Obstgärten an der Marsch-Küste Butjadingens. Das Projekt ist sehr umfassend ausgelegt und es wird von der Stiftung Naturschutz Hamburg gefördert.

     - Texte zur Umwelterziehung
    Verschiedene Texte sind entstanden, die grundsätzliche Probleme der Umweltbildung diskutieren. Sie werden auch bei anderen Bildungseinrichtungen verwendet: Trümmer / Bleiben wir auf dem Teppich / Chancen und Möglichkeiten der privaten Verbände in der Umwelterziehung / Gezinkte Karten / Etwa Morgenland (Mit C.P.Liekfeld) / Umwelterziehung a la carte / Schafft mehr Ökowerkstätten

    - Texte zur Umweltchemie:
    Giftgasreaktoren für den Hausgebrauch / Naturidentisch in den Fressrausch / Das Schlückchen Säure / .. und wer räumt auf? / Leben mit Gift

    Einige Dinge, die wir planen:

    - Zusammensstellung der Broschüren und Buchtexte:
    Spiele in Iffens / Watt in Iffens / Texte zur Umwelterziehung / Zweite Auflage des Jugendaktionsbuches / Kursbeispiele aus Iffens / Geschichten in Iffens / Lögen un Vertellen / Gästesprüche in Iffens

    - Beschafung von guten Fahrrädern für unsere Gästegruppen
    für Fahrten zum Bahnhof und für die wichtigen Fahrradexcursionen.

    - Weiterentwicklung der Bildungskonzepte im speziellen Iffenser Stil

    - Schaffung der Möglichkeiten für selbstständige Mitarbeit in der Station, und/oder für weitere Arbeitsstellen.

    - Weiterer Ausbau der Umweltstation

    - Vervollständigung der Einrichtung der Ökowerkstatt

    Wie kannst Du der Umweltstation in Iffens helfen:

    1. Spenden für den gemeinnützigen Verein Umwelterziehung Iffens e.V. oder "Öko-sponsoring"

    2. Überlassung von ausgemusterter Büroausstattung, von Materialien oder von technischen Geräten

    3. Übernahme von Druckkosten

    4. Ankauf von Produkten und Entwicklungen aus Iffens wie zB die Butjadingen- Tasche oder von werbewirksamen Ideen wie zB die Telefondusche.

    5. Aufträge im Bereich Biotopgestaltung und Biotoppflege.

    6. Vorschläge für die ggf. nötige und mögliche Einbindung der allgemeinen Umwelterziehung in die innerbetriebliche Ausbildung

    7. Ergänzung der innerbetrieblichen oder schulischen Ausbildung oder Fortbildung durch ein Kurz-Besuchsprogramm in der Station Umwelterziehung. Ein passendes Tagesprogramm kann individuell mit der Ausbildungsleitung entwickelt werden.

    8. Ein Praktikum oder Fortbildungsprogramm für MitarbeiterInnen des Betriebes, die sich im Bereich Umweltschutz, Mensch-und-Umwelt oder Naturschutz, qualifizieren wollen. (Dauer: vier oder zwölf Wochen.)

    9. Nutzung der Station in Iffens für kleine Planungs- und Kreativgruppenseminare. Solche Seminare können, bei Bedarf, von uns auch moderiert werden.


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