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Vorträge
Stiftung IffensArt / Umweltstation Iffens
Auflistung der verfügbaren Vorträge von Wolfgang Meiners
Alle Themen befassen sich, oft vernetzt untereinander, mit Ökologie, Umweltschutz, Naturschutz, Arbeitssicherheit, Gesundheit und Kunst. Ich versuche mich den Vorkenntnissen der Zuhörer anzupassen.
Die Vorträge sind auf einen Zeitrahmen von 45 bis 90 Minuten zugeschnitten. Viele Vorträge können an wechselnden Orten gehalten werden, aber einige Experimentalvorträge erfordern umfangreicheres Material und sind nur in der Umweltstation Iffens zu realisieren.
Ab 2021 haben wir einige Vorträge für PowerPoint (.ppt) für Internet-online umgestellt.
Mehr Informationen auf Anfrage.
1.
Sturmfluten an der Nordseeküste
ppt und Modelle
Die Nordseeküste hat als Siedlungsraum für Menschen einige Tücken.
Der Mensch musste eine „überlebensfähige“ Kultur entwickeln. Hier werden die Sturmfluten vorgestellt. Sie sind zwar relativ selten aber oft mit schweren Schäden an Menschen, Siedlungen und Landschaft verbunden. Dazu gibt es viele historische Berichte. Interessant sind die Strategien der Siedler sich vor den Schäden der Sturmfluten zu schützen oder zumindest die Schäden gering zu halten. Viele Techniken wurden ausprobiert, das geht von dem Wurtenbau vor 1500 Jahren bis zu heutigen Deichen, die von einigen Wellen überströmt werden dürfen.
2.
Klima und Küste
.ppt
Die globale Erwärmung und ihre möglichen Folgen werden heiß diskutiert. Was haben wir an der Küste zu erwarten und können unsere Probleme vorausberechnet werden? Steigt die Tide-Hochwassermarke oder sind es auch die möglichen Extremwetterlagen, die uns bedrohen ? Für unsere Küste gibt es einige Schutzvorschläge zumeist technischer Art. In anderen Küstenregionen haben wir einige Beispiele aus denen wir lernen können.
3.
Apfelgärten im Seewind
.ppt, Begehung der Mosterei, Excursion in den Obstgarten
Für eine Apfelkultur ist der Standort Nordseeküste nicht optimal, das Wetter ist rau und die Sonne oft nur spärlich. Trotzdem hat sich seit 300 Jahren im Seewind ein beachtlicher Obstanbau entwickelt. Der Grund dafür ist nicht nur das tägliche Apfelmus auf dem Tisch, es ist auch die Seefahrt und der Seewind, der einen guten Ertrag robuster Apfelsorten ermöglicht. In der Umweltstation Iffens haben wir seit 1996 ein umfangreiches Projekt mit dem Titel "Apfelgärten im Seewind". Beispiele der Arbeit und viele Ergebnisse werden vorgestellt.
4.
Friesische Kultur
.ppt, Ausstellung mit Führung
Geschichte wird oft mit historischen Texten und Berichten geschrieben. Hier versuche ich einen anderen Blickwinkel: Es gibt einige natürliche Bedingungen wie zum Beispiel der Bodentyp, das Salzwasser, die Stürme, fehlende Bäume oder viele Fische. Die Friesen als Besiedler der Nordseeküste haben sich mit diesen natürlichen Umständen arrangiert und daraus sinnvollen Gewohnheiten entwickelt. Es ist die friesische Kultur entstanden.
Ab 1415 haben Fremdherrschaften immer wieder Versucht gegen die regional optimierten Kulturelemente zu arbeiten. Oft mit sehr zweifelhaftem Erfolg. Auch heute haben wir einen starken konsumorientierten "Kolonialismus" der die Reste der friesischen Kultur überrollen kann.
5.
Warum gibt es Naturschutz ?
.ppt
Es liegt gleichsam in der Natur des Menschen die Natur zu schützen. Warum und wie die Gesellschaft das macht, ist einige Überlegungen wert. Ohne Natur können wir nicht leben, aber es reicht nicht, sie einfach nur in verschiedenen Nutzungen zu bewirtschaften.
Der Naturschutz selbst hat eine deutliche Legitimation.
6.
Was interessiert unsere Feriengäste.
.ppt, Ausstellung
Ein guter Gastgeber kann sein Angebot mit der Augen des Gasten sehen. In diesem Vortrag beschränken wir uns auf zwei Leitgedanken: Was wird der Gast fotografieren und was wird der Gast zuhause über Butjadigen erzählen.
Hier gibt es viele regionaltypische Besonderheiten, die wir anbieten können.
Gezeigt und beschrieben werden aus dem Blickwinkel der Natur und Ökologie viele Objekte, Geschichten oder Zeichnungen die die Halbinsel interessant, sympathisch und lebenswert machen.
7.
Alte Wasserstraßen in Butjadingen
.ppt, Originalkarten
Das Leben vor dem Strassenbau (vor1300) hat sich den ökologischen Bedingungen der Landschaft angepasst.
Landkarten verraten vieles über die Vergangenheit. In Butjadingen sind es die krummen Linien, die sich an natürlichen Prielen orientieren. Die geraden Linien hat der siedelnde Mensch später hinzugefügt. Bevor Straßen nutzbar waren gab es einen intensiven Handelsverkehr auf Wasserwegen. Zunächst wird gezeigt, welche Anlegestellen in Butjadingen für größere seetaugliche Schiffe geeignet waren. Dann ist an den Landkarten zu erkennen wie die Waren ins Binnenland verteilt wurden, oder Produkte der Bauernhöfe gesammelt wurden. Es wurden sogar einige Kanäle zur Verbindung von Binnenwasserstraßen gebaut.
8.
Symphonie und Harmonie als ökologisches Prinzip
.ppt, Audioanlage,
Umweltbildung hat einige deutliche Unterschiede zur allgemeinen Bildung. Ökologie beschreibt das gleichzeitige Zusammenspiel vieler Faktoren mit dem Ergebnis einer funktionierenden harmonischen und dauerhaft lebensfähigen Organisation.
Zur Verdeutlichung dieses Verständnisses von Ökologie nutze ich die klassische Musik mit der Symphonie. (vgl. Ökoführerschein)
Das Komponieren von Musik ist genauso interessant wie das Verstehen einer Komposition. An einigen Beispielen hören wir Musikstücke von der DVD. Dabei nutzen wir verschiedene Wiedergabemöglichkeiten mit hoher Qualität und jeweils eigenem "Hör-Gefühl":
Eine Transistor - Aktivbox von ABACUS und einen Röhrenverstärker von Cayin (Lyric Ti-60). Im Vergleich dazu eine einfache tragbare Beschallungsanlage
9.
Heimat Butjadingen
.ppt
Die Entdeckung eines neuen regionalen Selbstbewusstseins mit dem Wiederentdecken der Natur wird an einigen Beispielen von der Küste und in der Literatur gezeigt.
Auch in Butjadingen haben wir gute Chancen hier mitzumachen. Wie üblich unterscheiden wir das gemeinsame einheitliche Selbstverständnis der Bewohner einer Region (corporate identity) von der Wirkung die nach außen getragen (corporate design) wird.
Der Heimat - Begriff wird nicht an Emotionen sondern an konkreten Objekten und Gewohnheiten erklärt. Zum Beispiel: "Heimat ist da, wo ich meine Türen nicht abschließen muss".
10.
Praktika zur Aus- und Weiterbildung
.ppt,
Seit 38 Jahren haben wir in der Umweltstation Iffens Erfahrungen mit Praktikanten, Gastforschern und Hospitanten.
Beispiele zeigen wie die Praktikumszeit organisiert wird, welche Tätigkeiten und thematischen Schwerpunkte möglich sind und wie Praktikumsberichte aussehen.
In der Umweltstation ist der Lebensalltag mit den Arbeitsaufgaben und der Freizeit vermischt. Lernen, Lehren und Leben wird nicht unterschieden. Kenntnisse, Fertigkeiten, Mut und Kreativität werden vermittelt.
11.
Gesundheit vom Baum der Erkenntnis
.ppt
Es ist kein Zufall, dass in der deutschen Fassung des Garten Eden der Apfel einen sehr hohen Stellenwert hat. In der Mythologie, in der Politik, in Sprichworten, in der Kunst, in der Medizin und im Essen sind Äpfel allgegenwärtig. Reicht wirklich ein Apfel pro Tag, um stets gesund zu bleiben? Die jeweilige Apfelkultur ist ein Abbild der historischen Entwicklung.
12.
Umweltbildung
.ppt, Objekte, Ausstellung
1978 haben wir in Iffens mit Umweltbildung angefangen. Wir haben bei den Zeitschriften "Lehrerservice" und "ÖkoPäd" mitgearbeitet und viel Kontakt zu den damals etwa 35 Umweltbildungs-Initiativen in BRD, Schweiz und Österreich gehabt. Das vierwöchige "Ökopraktikum" war unser Aushängeschild. Daraus wurde die Ökoführerschein - Version, die an mehreren Orten angeboten wurde. Wir blättern in unseren Texten und Ausstellungen zur Umweltbildung. Unsere Grundidee von der Umweltbildung wird an Beispielen erklärt.
13.
Elektrosmog
Objekte, Overheadfolien
In der Arbeitssicherheit ist dieses Thema sehr wenig beachtet. Die Umwelt des Menschen ist heute voll von verschiedenen Strahlungen, manche davon sind schädlich.
Experimentalvortrag zur Physik der Wellen, der Messtechnik und zur Wirkung auf elektrosensible Menschen.
http://www.umweltstation-iffens.de/elektro.htm
14.
Wolfgangs Watt Wunder
Chemische Experimente
Zwölf mysteriöse zumeist chemische Wunder am und im Watt
Auch als Kurzfilme auf DVD
Die Chemie ist hier lustig, aber auch wichtig für die Weiterbildung
15.
Chemie im Essen.
.ppt , Chemikalien
Heute ist es einfacher ein gesundes Leben zu führen. Leider sind viele Menschen ahnungslos über gesundes Essen. Was ist das Problem?
16.
Leben mit Gift
Objekte, Overheadfolien
Eine allgemeinverständliche Toxikologie, für den Arbeitsschutz zugeschnitten. Es wird erklärt wie sich der Körper vor Giften schützt, wie sie trotzdem in den Organismus gelangen, welche Wirkungen sie entfalten und wie der Körper die Vergiftung repariert.
http://www.umweltstation-iffens.de/gift.htm
17.
Experimentalvortrag zu gefährlichen Stoffen und Gütern
Video, Experimente im Labor
Für Sicherheitsbeauftragte in Handwerk, Gewerbe und Industrie, für Feuerwehr, Zoll und Polizei und ähnliche Berufe. Umwelt und Naturschutz im Alltag.
Leben und Umgang mit Gefahren
18.
Was ist Chemie
.ppt
Für die Aus- und Fortbildung eine allgemeinverständliche Übersicht zu den Fachbereichen der Chemie, zu den theoretischen Grundlagen und den praktischen Anwendungen im Alltag. Chemiebetriebe unserer Region werden vorgestellt.
Weitere Themen sind auf unserer Internetseite zu finden.
Das sind Studien, Beschreibungen und Bildfolgen mit besonderem Blickwinkel.
Zum Beispiel:
„Das Ende der WEiszeit“
http://www.umweltstation-iffens.de/weiszeit.htm
Die Sprüche des alten Wang
http://www.umweltstation-iffens.de/WANG-2.pdf
Fahrrad in der Schule
http://www.umweltstation-iffens.de/radschul.htm
zu den Blickwinkeln
http://www.umweltstation-iffens.de/seife.htm
Zu Butjadingen
http://www.umweltstation-iffens.de/format.htm
Schollenernte
http://www.umweltstation-iffens.de/scholl.htm
…. Und selbst stöbern.
einige Filme zur Umweltstation Iffens:
NDR Apfelgärten im Seewind
NDR Panne bei Iffens
WeserTV Rundgang, 2 Teile
WeserTV Wolfgangs Watt Wunder
WeserTV Fährtalk mit Wolfgang
Youtube Iffens-Song
Carsten Apfelmosterei 2015
Christian Sommer in Iffens 2003
Moses Impressionen 1995
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