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    Der Baukasten mit chemischen Experimenten.

    Diese Seite ist im Bau - 05.11.14

    Im LUNI sind einige Experimente vorbereitet, die oft benötigt werden und die viele Sachverhalte und Reaktionsweisen gut verdeutlichen.
      

    Ablauf eines Laborpraktikums:

    Geräte und Materialien sind einsatzbereit und so kann aus dem Baukasten - wie mit einer Speisekarte - schnell ein Wunschmenue zusammengestellt werden.
    Angelegt sind die Experimente für Einzelarbeit oder Gruppen mit maximal drei Teilnehmern.
    Zunächst wird der Arbeitsauftrag durchgelesen,
    dann die Geräte, Hilfsmittel und Chemikalien auf Vollständigkeit geprüft.
    Erklärungen können zum Beginn, aber auch während oder zum Abschluss des Auftrages erfolgen.
    Der Experte/Betreuer ist stets bei der Kleingruppe.
    Zu dem Arbeitsablauf wird der Protokollbogen ausgefüllt und die Übungsfragen werden beantwortet.
    Bei den Gesprächen werden dann die Denkanstösse in den Querverbindungen genutzt.
    Einiges zu den weiterführenden Stichworten kann auch im Internet recherchiert werden.
    Es ist aber auch möglich, einige Versuche vorgeführt und erklärt zu bekommen.
    Der Schwierigkeitsgrad ist der Zielgruppe leicht anzupassen.

    Bei der Beschreibung der Experimente gibt es sieben Abschnitte:

    1. Gliederungsnummer, Titel und ggf. Untertitel
    und
    2. eine Kurzbeschreibung des Experimentes

    3. Ein Foto zeigt die dazugehörige Ausstattung, Geräte und Materialien/Chemikalien.

    4. Den Arbeitsauftrag
    Hier sind Geräte, Hilfsmittel und Chemikalien und besondere Sicherheitshinweise aufgelistet.
    Der Arbeitsauftrag ist in Schritte unterteilt, es soll die benötigte Zeit notiert werden.
    Die Ergebnisse werden ggf. in vorbereitete Arbeitsbögen eingetragen

    5. Die Fragen
    Diese Fragen dienen der eigenen Überprüfung des Wissens.
    sie sind nicht als bewertbare Tests ausgelegt.
    - manchmal sind die Fragen auch nicht so ernst gemeint.

    6. Die Querverweise
    Hier gibt es weiterführende Hinweise, Fragestellungen, Stichworte für eine Internetsuche,
    Anregungen für Gespräche beim Experiment, Regional- und Alltagsbezug, Hintergrundtheorie, Fallstudien etc.
    Pressetexte und Unfallberichte können dem Arbeitsauftrag angefügt sein.

    7. Weitere Fotos zeigen Ergebnisse und TeilnehmerInnen bei dem Experiment.

    Zuvor noch ein Problem mit der Ordnung, oder wie sortieren wir die Versuche ?

    In der Mischzone zwischen Labor- und Produktionspraxis bzw. chemischer Theorie und Praxis hat sich eine Sortierung von 10 Kapiteln ergeben, die vielleicht nützlich ist. Wegen der Überschneidungen und Querverweise bekommen die Versuche dann die Nummernkaskade.
    Hier die Übersicht der Gliederung: (oder hat jemand eine bessere Idee zur Gliederung ???, bitte melden!!)

    1. Einführung
    1.1. Verwaltung, Laboreinweisung
    1.2. Einfache Handgriffe, Grundlagen, Grundbegriffe

    2. Randgebiete:
    2.1. Physik
    2.2. Biologie

    3. Ionenchemie
    3.1. Säuren, Laugen
    3.2. Salze
    3.3. Elektrochemie

    4. Brandlehre
    4.1. brennbare Stoffe
    4.2. oxidierend wirkende Stoffe
    4.3. Zündungen / Aktivierungsenergie

    5. Analytik
    5.1. Nachweise
    5.2. Bestimmungen

    6. Chemie ohne Kittel
    6.1. am Schreibtisch
    6.2. am Bildschirm

    7. Organische Chemie
    7.1. Lösemittel
    7.2. Alkohole, Säuren, Ester
    7.3. Seife

    8. Kunststoffe
    8.1. Das Tischtennis-Doppel
    8.2. Die Wasseruhr

    9. Besondere Stoffe
    9.1. Zinksulfid
    9.2. Titandioxid
    9.3. Milch
    9.4. Legierungen

    10. Anderes
    10.1. Silikagel
    10.2. Fotolabor-S/W


    Und hier die ersten 40 Fotos und die Zuordnung der Experimente:

    1. Einführung


    1.1. Verwaltung, Laboreinweisung

    1.2. Einfache Handgriffe, Grundlagen, Grundbegriffe
    1.2.1. Stoffe / Materalien
    1.2.2. Sicherheit im Chemielabor - Handgriffe, PSA und Sicherheitszeichen
    1.2.2.1. Handgriffe
    1.2.2.2. Sicherheitszeichen
    1.2.3. Gasbrenner, Waage, Pipette
    1.2.4. Glas bearbeiten

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    1.1. Verwaltung

    Das Labor mit der alten Laboreinweisung, die Neufassung ist in Arbeit.

    Fragen:

    1.2. Einfache Handgriffe, Grundlagen, Grundbegriffe

    1.2.1. Stoffe / Materialien

    Dies ist für Neulinge in der Chemie. Die Hinführung zur Chemie soll spielerisch geschehen.
    Viele Stoffe des Alltags sind bekannt. Hier werden sie angefasst, benannt, beschrieben und sortiert. vgl auch Stoffe in der Stadtbücherei Nordenham

    Arbeitsauftrag:
    Bitte hier aufrufen

    Fragen:
    1. Besteht ein Stoff aus Gegenständen oder ein Gegenstand aus Stoffen?
    2. Warum heißt der Stickstoff so?
    3. Wo benutzen wir Kupfer als Element im Alltag?
    4. Lernen wir auf einer Elementarschule die Elemente kennen?
    5. Gibt es die Elementabkürzungen:
    ABC , Bkf , frT , dre , kT , g ?
    6. In welchen deutschen Elementnamen kommt das Wort Stoff vor?

    Querverweise:
    Stoffbegriff: Werkstoffe, Wertstoffe, Schadstoffe, ...
    alle Textilien nennen wir Stoffe?-
    stoffliches ist anfassbar, greifbar
    recycling, stoffliches und energetisches.
    Stoff und Material, Materie, Materialien
    Sortierung und Kategorien in der Chemie
    Abb zu Stoffen
    Vier Elemente und Herkunft der Bezeichnung (lmn)
    Im internet gibt es viele Versionen zu dem Elemente-Lied von Tom Lehrer,
    bei youtube.com als Suchwort eingeben.


    1.2.2. Sicherheit im Chemielabor - Handgriffe, PSA und Sicherheitszeichen

    1.2.2.1. Handgriffe

    Wir haben eine Sammlung mit Schutzausrüstungen aus dem Baumarkt. Hier gibt es für die allgemeine Bevölkerung gute Hilfsmittel:
    verschiedene Handschuhe, Staubmasken, Schutzhelme, Sicherheitsstiefel
    Schutzbrillen und Kittel.
    Aus dem Gewerbebereich haben wir Visiere, Gehörschutz, Südwester, Lederschürze etc.
    orange Overalls, ein Chemikalienschutzanzug der Feuerwehr und drei Hitzeschutzanzüge der Hochofenarbeiter etc

    Diese Exponate sollen auch anprobiert werden.

    Arbeitsauftrag zu Handgriffen:
    Die Arbeitsauftäge hier abrufen.


    Fragen:
    1. Welchen Schutz brauchen wir bei der Benutzung einer Motorsense (Freischneider)
    O Schutzhelm
    O Gehörschutz
    O Visir
    O Atemschutz
    O Kälteschutzhandschuhe
    O Sicherheitsstiefel

    2. Hilft eine Schutzbrille
    O bei Sturm
    O bei Nebel
    O bei Dunkelheit
    O bei starkem Regen

    3. Was unterscheidet einen Fahrradsturzhelm von einem Industrie-Schutzhelm?
    O er ist windschnittiger
    O er kann einen Zusammenstoss mit einem 40 to - LKW vertragen
    O er sieht modischer aus
    O er ist völlig bruchsicher
    O er kann auch bei Frosttemperaturen getragen werden

    4. Ist ein dicker Baumwollhandschuh bei der Handhabung sehr heisser Flüssigkeiten geeignet?

    5. Es gibt rote, gelbe, grüne und blaue Blinklichter.
    was bedeutet des gelbe Blinklicht?
    was könnte ein violettes Blinklicht bedeuten?

    Querverweise:
    Die wichtigste Botschaft ist die Selbstverständlichkeit, mit der wir heute im Gewerbe und auch im privaten Bereich PSA nutzen.
    Wir zeigen einen kurzen Film aus einem Industriebetrieb um 1960, in dem die Arbeiter mit Zigarette im Mundwinkel, mit nacktem Oberkörper und zweifelhaften Handschuhen arbeiten. Hier hat sich der Umweltschutz (Personenschutz) sehr überzeugend entwickelt.

    Ein Problem beim PSA ist die Eignung des Schutzes. Hier gibt der Begleitschein von Plastikhandschuhen informationen.

    Zwei Schwerpunkte werden besprochen: Hautschutz und Atemschutz.
    Zum Hautschutz die Aspekte:
    Hautaufbau, Körperwärme, Atmung, Schweiss,
    Hautpflege, Seife, Öle, Salben,
    Verletzung, Pflaster, Verband
    Hautresorptive Stoffe (Benzin, Alkohol,Aceton, Lösemittel)
    Allergie.

    Zum Atemschutz die Aspekte:
    Staub
    Gase
    AEGL, MAK etc.
    Pressluft-Atemgeräte
    Besondere Fälle von verzögertem Lungenödem


    1.2.2.2. Sicherheitszeichen

    Sicherheitszeichen sind wie alle Fachbegriffe für bestimmte Arbeits und Lebensbereiche üblich. Wir kennen Begriffe und Zeichen für den Strassenverkehr, die Schiffahrt oder den Haushalt.
    Solche Fachinformationen sollen gelernt und schnell erkannt werden. In der Chemie ist das genau so.
    Die Begriffe werden nach Typen geordnet, Form und Farbe des Zeichens haben eine Bedeutung und eine Kurzinformation in Ziffern oder Buchstaben haben ein System. ( H und P - Sätze)
    Wir kennen das von den PKW-Nummernschildern.

    Zu einigen Fachbegriffen und Zeichensystemen haben wir Schautafeln zusammengestellt.

    Arbeitsauftrag zu den Sicherheitszeichen:
    Die ist hier auch ab Seite 6

    Fragen:
    1. Warum ist BRa-ck-3453 kein Nummernschild für einen PKW?
    2. Gibt es dreifarbige Verkehrsschilder?
    3. Was bedeuten die Fachbegriffe: Kurbel, Flansch , Schalter?
    4. Was unterscheidet ein Ventil von einem Hahn?
    5. Sieh im Katalog nach, was eine Rolle mit 250 Zeichen Klasse 9 4 x 4 cm kostet.

    Querverweise:
    Mißverständliche Fachbegriffe.
    witzige Verkehrszeichen in Internet finden.
    Zeichen erfinden (Kapitän mit Seehund)
    Video: Napo im Reich der Gefahrensymbole



    1.2.3. Gasbrenner, Waage, Pipette


    Für ungeübte ist dieses Baustein eine gute Einführung in chemisches Arbeiten

    Arbeitsauftrag:
    Bitte hier aufrufen

    Fragen:
    1. Wenn eine Waage eine Genauigkeit von 1 ppm hat, wie gross ist dann die Messgenauigkeit bei der Wägung eines 40 to LKW ?
    2. Ein Becherglas mit einem Liter Wasser wird mit einem Gasbrenner erhitzt. Was wird passieren, wenn das Glas mit kochenden Wasser zerplatzt?
    3. Auf welche Temperatur ist eine Vollpipette eingestellt ?

    Querverweise:
    Volumenabmessungen in der Küche und in der Gaststätte.
    Mikroliter - Schnellpipetten ausprobieren.
    Die e - Kennzeichnung auf Nahrungsmittelverpackung


    1.2.4. Glas bearbeiten

    Bei diesem Thema können wir sehr viel mit dem Gasbrenner üben.
    Glas kennen wir in seiner Vielfalt aus dem Alltag.

    Arbeitsauftrag:
    Bitte hier aufrufen

    Fragen:
    1. Welche Wärmequellen werden in der Chemie gerne verwendet?
    2. Warum wird Glas als Werkstoff gerne verwendet?
    3. Bei welchen Temperaturen wird Glas gebogen?
    4. Was ist nach dem Brechen eines Glasstabes als erstes zu erledigen?
    5. Was geschieht, wenn heißes Glas in Wasser getaucht wird?
    6. Was ist eine Kapillare?
    7. Was ist beim Biegen von Glasrohren zu beachten?
    8. Welche Vorbereitungen sind zu treffen um ein Glasrohr zu schneiden?
    9. Was ist beim Führen eines Glasschneiders zu beachten?

    Querverweise:
    Glasqualitäten: Laborglas, Flaschenglas, Fensterglas,
    Bleiglas, Kristallglas, Quarzglas.
    gefärbtes Glas.
    Glasrecycling.
    Glas als physikalisch flüssiger Zustand.



    2. Randgebiete:

    2.1. Physik
    2.1.1. Magnetische Stoffe
    2.1.2. Dichte von Stoffen
    2.1.2.1. Messung der Dichte verschiedener Stoffe
    2.1.2.2. Arbeit mit dem Pyknometer
    2.1.2.3. Die Masse der Hand
    2.1.3. Wasserlöslichkeit
    2.1.4. Filtration

    2.2. Biologie
    2.2.1. Alkoholisch Gährung
    2.2.2. Laugenbrezel

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    2.1. Physik


    2.1.1. Magnetische Stoffe

    Stoffeigenschaften sind zur Beschreibung und Erkennung von Stoffen wichtig. Magnetismus ist eine einfache und schnell erkennbare Eigenschaft, die meist zu Beginn der Beschäftigung mit Chemie und Physik gemacht wird. Obwohl die Theorie dazu sehr unanschaulich ist.

    Arbeitsauftrag:
    Bitte hier aufrufen

    Fragen:
    1. Wo gibt es in deiner Wohnung Magneten? Fertige eine Liste mit dem Ort und der Anwendung der Magneten.
    2. Ist Edelstahl magnetisch?
    3. Welche Euromünzen reagieren auf Magnete?
    4. Nimm einen Drahtkleiderbügel und steiche mit einem Magneten mehrmals in derselben Richtung auf dem langen Drahtschenkel entlang. Hänge den Bügel mit einem Zwirnfaden auf. Wie richtet sich der Bügel aus?
    5. Ein Permanentmagnet kann Eisenschrauben entgegen der Schwerkraft festhalten. Wann geht ihm die Puste aus?
    6. Gibt es das Sprichwort mit dem Falsch gewickelt sein erst seit der Erfindung der elektromagnetischen Spule?
    7. Auf unserem Hofplatz in Iffens gibt es einen Wegweiser zum Westpol und Ostpol, was kann das bedeuten?

    Querverweise:
    Suchbegriffe im Internet: Magnet, Magnetismus, Nicola Tesla
    Feldbegriff, Eisenspäne - Feldlinien,
    Messgrössen
    Erdmagnetfeld, Kompass, navigation der Zugvögel,
    Nordlicht
    Elektromagnetismus, Motoren, Relais, Magnetscheider (Mülltrennung),
    Magnet für Zündkerzen, Magnetzünder in Bomben
    Magnetisierbare Datenträger (Tonband, Scheckkarte etc)
    Medizin: NMR, CT, Neurologie, Magnettherapie
    Missweisung durch Magneten
    keine Magnetsensoren im Menschen, unklare Effekte auf Zellen und Organismen
    Probleme mit: magnetischen Datenträgern und Kleinmagneten Haushalt, Spiel etc
    Treffen sich zwei Magnete: "Na, wie gehts ?" . Meint der andere: "Furchtbar, ich weiss gar nicht, was ich anziehen soll".

    2.1.2. Dichte von Stoffen

    Hier gibt es Überschneidungen mit dem Kapitel Dichte in den 20 Versuchsgruppen zum Wattenmeer.
    Dort wird mit der Dichte unter mehr biologischen Blickwinkel experimentiert.


    2.1.2.1. Messung der Dichte verschiedener Stoffe

    Arbeitsauftrag
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    Zusätzliche Aufgaben:
    1. Die Dichte eines Dickmann-Schokokusses bestimmen.
    2. Die Dichte von Schein-Gold-Besteck bestimmen. Aus welchem Metall könnte es bestehen?
    3. Die Dichte von Kondensmilch berechnen und messen.

    Fragen (siehe auch im Kapitel Dichte/Wattenmeer )
    1. Was bedeutet die Bruttoregistertonne beim Schiff?
    2. Schau dir bei wiki die Freibordmarke an Schiffen an. Was bedeutet bei der Ladebordmarke W T S und F ? in welcher Reihenfolge sind sie markiert?
    3. Welche Dichte hat Speiseeis? Was wiegt ein Liter Vanille-Speiseeis?
    4. Ein Fluß mit Abwässern mündet in die Nordsee. Werden die Abwässer sich am Wattboden oder an der Oberfläche verteilen?
    5. Wenn ein Walfisch strandet, wird er von seinem eigenen Gewicht zerdrückt. Wie kann das gehen?
    6. Liegt ein Schiff bei Ebbe tiefer im Wasser als bei Flut?
    7. Würde Holz auch in reinem Alkohol (Spiritus) schwimmen?
    8. Ist die physikalische Dichte über die Masse oder die Gewichtskraft pro Volumen definiert?
    9. Was ist das schwerste Material (mit der höchsten Dichte), und gibt es ein leichtestes?
    10. Die Dichte eines Stoffes ist Temperaturabhängig. Welche Techniken nutzen dieses Phänomen?: Quecksilberthermometer, Heißluftballon, Fahrradpumpe?
    11. Steigt die Dichte eines Stoffes immer mit der sinkenden Temperatur? Informiere dich über die Verhältnisse bei gefrierendem Wasser.

    Querverweise
    Auftrieb in Flüsigkeiten
    Altersbestimmung bei Eiern
    Dichte von Lösungen: AutoAkku (Ladezustand) , Salzwasser, Zuckerwasser
    Dichte von Werkstoffen, Erzen etc
    Dichtemessungen in chemischen Reaktionen zur Prozessdatenkontrolle

    2.1.2.2. Arbeit mit dem Pyknometer

    Arbeitsauftrag
    xx
    Dichtemessung von Messingschrauben, Lösemittel und
    Bestimmung des Alkoholgehaltes in Wein.

    Fragen
    1. Wieviel Massenprozentig ist ein 42 volumenprozentiger Schnaps?
    2. Rechenaufgabe zu Feststoff
    3. Rechenaufgabe zu Acetessigester

    Querverweise
    Stichwort Pyknometer im Internet


    2.1.2.3. Die Masse der Hand



    Arbeitsauftrag
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    Fragen
    1. Warum tragen wir Rettungsvorrichtungen wie Rettungswesten und Rettungsringe am Oberkörper/Hals?
    2. Wären diese im Toten Meer auch notwendig?

    Querverweise
    Schwimmen von Menschen im Wasser, Toter Mann / Leichen
    Schwimmen von Fischen, Schwimmblase, Butterfisch, Makrele
    Karthesischer Taucher (Flaschenteufelchen)

    2.1.3. Wasserlöslichkeit


    Arbeitsauftrag
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    Fragen
    1. Wo findet man im Alltag oder in der Technik Lösungen?
    2. Wenn man Tusch-Farbe im Wasser löst, handelt es sich dabei um eine Lösung oder eine Suspension?

    Querverweise









    2.1.4. Filtration



    Arbeitsauftrag
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    Fragen
    Gibt es noch weitere Trennverfahren?

    Querverweise


    2.2. Biologie

    2.2.1. Alkoholische Gährung

    2.2.2. Laugenbrezel


    3. Ionenchemie


    3.1. Säuren, Laugen
    3.1.1. pH-Werte
    3.1.2. Laugenbrezel
    3.1.3. Silicon brennt

    3.2. Salze
    3.2.1. Brausepulver
    3.2.2. Das Kalkriff
    3.2.3. Runge Bilder

    3.3. Elektrochemie
    3.3.1. Leitfähigkeit
    3.3.2. Zementation
    3.3.3. Cu / Mg - Element
    3.3.4. Galvanik
    3.3.5. Voltasche Säule

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    3.1. Säuren, Laugen

    3.1.1. pH-Werte

    Arbeitsauftrag
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    Fragen

    Querverweise

    3.1.2. Laugenbrezel


    Laugen bewirken ein Aufquellen der Haut, der Schaden ist die Verätzung.
    Das Aufquellen beim Hefegebäck ist sehr schön zu zeigen und die lockere Oberseite des Gebäcks wird dann auch beim Backen sehr viel heisser. Es sind andere chemische Reaktionen möglich, die wir sonst nur vom Braten kennen.
    Im Labor ist Essverbot, deswegen machen wir diesen Versuch in der Küche, mit voller PSA natürlich.

    Arbeitsauftrag
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    Fragen
    1. Warum wird die Natronlauge heiss gemacht?
    2. Bei welchen Temperaturen zersetzt sich Natriumhydrogencarbonat?
    3. Was muss getan werden bei einer kleinen Laugenverätzung?
    4. Warum schwimmt das Gebäck in der Lauge auf?
    5. Warum wird bei Laugenbrezeln grobkörniges Salz verwendet?

    Querverweise
    vant Hoffsche Regel
    Vergleich der Verätzung der Haut durch Säuren und durch Laugen
    Arbeitsschutz - PSA , Maillard Reaktion - Geschmack, Kostenberechnung,
    Laugenfeste Werkstoffe - Aluminium - chemisches Fräsen,
    Kooperation bie Aluminaten zwischen Kronos Titan und Premium Aerotec

    Auch mal lesen: Brezel bei wikipedia



    3.1.3. Silicon brennt


    Dies ist ein netter Effekt, mit dem auch mal eine Party feuriger werden kann.
    Dieser Versuch kann auch bei der Brandlehre ( Kapitel 4.1.) angesiedelt sein, wegen der Essigsäure beschreibe ich ihn hier.

    Arbeitsauftrag
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    Fragen
    1. Was soll man mit leeren Silikonkartuschen machen?
    2. Ist Essig-essenz ( 50%ig ) brennbar?
    3. Wo gibt es Essigsäure im Haushalt, in welchen Konzentrationen wird er verwendet?
    4. Was ist das silicon-valley in den USA?
    5. Sanitärsilikon ist noch bei 5°C zu verarbeiten,
    warum geht das obwohl reine Essigsäure bei 16°C fest wird?

    Querverweise
    Gebrauchsanleitung: belüftete Räume
    Eisessig, Schmelzpunkt.
    Name der Essigsäure, historische Aspekte
    Betäubende Wirkung von Essigsäure.
    Die Silikonchemie ist recht komplex, einen kleinen Eindruck gibt es bei wikipedia
    - Sand und Silikon






    3.2. Salze


    3.2.1. Brausepulver


    Arbeitsauftrag
    Bitte hier aufrufen

    Zusätzlich gibt es noch die nette Möglichkeit, die trockene Brausemischung in einen Luftballon zu füllen.
    Dazu sind xx g Natron und xx g Zitronensäure zu mischen.
    Damit das auch in den Ballon passt, diesen vorher aufpusten, er dehnt sich dann genügend aus. Und einen
    Pulvertrichter verwenden. Dann aus einen Wasserhahn (keine Spritzflasche etc. ) schnell eine Tasse Wasser dazulaufen lassen und sofort verschliessen.

    Fragen
    1. Was sind Hydrogensalze?
    2. Was ist Sodawasser?
    3. Natriumhydrogencarbonat wird als Backpulver verwendet. Welches Zersetzungsprodukt treibt das Backwerk auf?
    4. Zitronensäure ist eine Tricarbonsäure, was bedeutet das?
    5. Wieso bilden sich bei der Lösung von Hydrogencarbonat in Wasser Hydroxylionen ( OH- )?
    6. Nenne drei saure und zwei alkalische Stoffe aus dem Haushalt.
    7. Wie werden Molmassen berechnet, zeige das am Beispiel des Natriumhydrogencarbonates.
    8. Nenne eine chemische Stoffgruppe, die verwendet wird, um dem Brausepulver Geschmack zu geben.
    9. Wie kann der pH – Wert einer Säure oder Lauge erkannt werden?

    Querverweise
    Dem Luftballon geht es nicht ganz so prall und er ist beim Arzt. "Na, wo fehlt es denn " fragt dieser. " Ich habe immer so eine Platzangst! "


    3.2.2. Das Kalkriff



    Arbeitsauftrag
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    Zusätzlicher Auftrag:
    Vergleich der Reaktionen von Natriumhydrogenkarbonat und Natriumkarbonat.

    Fragen
    1. Worin ist Calziumkarbonat enthalten:

    Dolomiten
    Kreidefelsen auf Rügen
    Mörtelfugen in Backsteinmauern
    Tropfsteinhöhlen
    Aterien im Blutkreislauf
    in hartem Wasser
    Muschelschalen
    Calzitkristallen
    Korallenriffe
    Kalksandsteine

    2. Welches Gas bildet sich bei der Auflösung?
    3. Formuliere die Reaktionsgleichung zwischen Calziumchlorid und Natriumhydrogencarbonat
    4. In welchen Formen kennen wir Calziumcarbonat im Alltag?

    Querverweise
    Löslichkeit verschiedener Salze
    nicht homogene Strukturen, Muster in der Natur

    3.2.3. Runge Bilder


    Arbeitsauftrag
    Bitte hier aufrufen

    Fragen


    Querverweise


    3.3. Elektrochemie

    3.3.1. Leitfähigkeit

    Arbeitsauftrag
    xx

    Fragen

    Querverweise


    3.3.2. Zementation

    Arbeitsauftrag
    xx

    Fragen

    Querverweise


    3.3.3. Cu / Mg - Element

    Arbeitsauftrag
    xx

    Fragen

    Querverweise


    3.3.4. Galvanik

    Arbeitsauftrag
    xx

    Fragen

    Querverweise


    3.3.5. Voltasche Säule

    Arbeitsauftrag
    xx

    Fragen

    Querverweise



    4. Brandlehre


    4.1. brennbare Stoffe
    4.1.1. Teelichtverpuffung
    4.1.2. Karamellbonbons
    4.1.3. Die Wachskerze
    4.1.4. Toastbrot
    4.1.5. Brandverhalten von Stoffen

    4.2. oxidierend wirkende Stoffe

    4.3. Zündungen / Aktivierungsenergie

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    4.1. brennbare Stoffe


    4.1.1. Teelichtverpuffung



    Arbeitsauftrag
    xx

    Fragen
    1. Wo könnte dies auch im Alltag auftreten?
    2. Kann man brennendes Öl mit Wasser löschen?

    Querverweise


    4.1.2. Karamellbonbons


    Arbeitsauftrag
    Bitte hier aufrufen

    Fragen

    Querverweise

    4.1.3. Die Wachskerze



    Arbeitsauftrag
    xx

    Fragen

    Querverweise


    4.1.4. Toastbrot



    Arbeitsauftrag
    xx

    Fragen

    Querverweise


    4.1.5. Brandverhalten von Stoffen


    Arbeitsauftrag
    Bitte hier aufrufen

    Fragen

    Querverweise


    4.2. oxidierend wirkende Stoffe


    4.3. Zündungen / Aktivierungsenergie


    5. Analytik


    5.1. Nachweise
    5.1.1. Zuckernachweis
    5.1.2. Chromatographie
    5.1.3. Flammenfärbung

    5.2. Bestimmungen

    5.3. Gasanalytik qualitativ und quantitativ nach Messbereichen
    5.3.1. Probenahme
    5.3.2. Arbeitsschutz
    5.3.4. Prüfröhrchen auf: SO2, Chlor, CO, Toluol, etc
    5.3.5. Exmeter
    5.3.6. Alkoholtest

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    5.1. Nachweise


    5.1.1. Zuckernachweis



    Arbeitsauftrag
    xx

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    5.1.2. Chromatographie


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    5.1.3. Flammenfärbung


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    5.2. Bestimmungen

    5.3. Gasanalytik qualitativ und quantitativ nach Messbereichen

    5.3.1. Probenahme


    5.3.2. Arbeitsschutz


    5.3.4. Prüfröhrchen auf: SO2, Chlor, CO, Toluol, etc


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    5.3.5. Exmeter


    5.3.6. Alkoholtest



    6. Chemie ohne Kittel

    6.1. am Schreibtisch
    6.1.1. Zählen mit der Waage
    6.1.2. Elemente - portraits
    6.1.2.2. Technisches Zeichnen - Gasbrenner
    6.1.2.3. Glasgeräte bestellen
    6.1.2.4. Spieglezeichnen
    6.1.2.5. Prozessdatenkontrolle - Blutdruckmessung
    6.1.2.6. Organodomino
    6.1.2.7. Chemisches Rechnen
    6.1.2.8. Zündhölzer auf Englisch

    6.2. am Bildschirm
    6.2.1. Filme der BG Chemie
    6.2.2. Filme zur PSA
    6.2.3. Filme aus der Industrie
    6.2.4. Clips aus dem Internet, Linkliste
    6.2.5. Datenbanken
    6.2.6. CD Dateien der Sicherheitsliteratur
    6.2.7. PPT etc Präsentationen zu speziellen Themen

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    6.1. am Schreibtisch


    6.1.1. Zählen mit der Waage

    Das Verhältnis zwischen Anzahl und Masse hat in der Chemie eine sehr grosse Bedeutung. Wir zählen Moleküle mit der Massenangabe, und das ist die Idee vom MOL

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    6.1.2. Elemente - portraits



    6.1.2.2. Technisches Zeichen - Gasbrenner


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    6.1.2.3. Glasgeräte bestellen


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    6.1.2.4. Spiegelzeichnen


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    6.1.2.5. Prozessdatenkontrolle - Blutdruckmessung


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    6.1.2.6. Organodomino


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    6.1.2.7. Chemisches Rechnen


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    Fragt der Student seinen Freund: " Wieviele Rechenaufgaben hattet ihr heute bei der Testarbeit?" " 15 " Und wieviele hast du falsch ?" " Nur eine" " Toll gratuliere, die anderen hast du alle verstanden?" " Nöö, zu denen bin ich gar nicht erst gekommen".


    6.1.2.8. Zündhölzer auf Englisch


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    6.2. am Bildschirm


    6.2.1. Filme der BG Chemie


    6.2.2. Filme zur PSA


    6.2.3. Filme aus der Industrie


    6.2.4. Clips aus dem Internet, Linkliste


    6.2.5. Datenbanken


    6.2.6. CD Dateien der Sicherheitsliteratur


    6.2.7. PPT etc Präsentationen zu speziellen Themen


    7. Organische Chemie


    7.1. Lösemittel

    7.2. Alkohole, Säuren, Ester

    7.3. Seife

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    7.1. Lösemittel



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    7.2. Alkohole, Säuren, Ester


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    7.3. Seife


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    8. Kunststoffe


    8.1. Das Tischtennis-Doppel

    8.2. Die Wasseruhr

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    8.1. Das Tischtennis-Doppel

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    1. Was ist der Unterschied zwischen Schweißen und Löten ?
    2. Was ist beim Quellschweißen von Kunststoffen anders als beim Schweißen von Eisen ?
    3. Wo wird Aceton im Haushalt verwendet ?
    4. Ist Aceton brennbar ? Wo gibt es Informationen darüber ?
    5. Zelluloid ist ein gefährlicher brennbarer Kunststoff, er wird in der Technik selten verwendet. Warum gibt es keine TT-Bälle aus anderen Kunststoffen ?
    6. Probiere es aus: Hat der Doppelball beim Tischtennis eine Chance ?
    7. Erkläre, wie ein Klebstoff funktioniert.
    8. Warum wurden die Bälle angestochen ?

    Kreuze an. Was ist das Doppel bei Tennis?
    0 Jeder spielt mit zwei Bällen
    0 Jeder hat zwei Tennisschläger
    0 das wird vor einem Spiegel gespielt
    0 der Ball muss den Boden zweimal treffen
    0 die Spieler sehen alles doppelt (nicht nüchtern)
    mache mehr Vorschläge:
    0
    0
    0
    0

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    8.2. Die Wasseruhr


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    9. Besondere Stoffe


    9.1. Zinksulfid

    9.2. Titandioxid

    9.3. Milch

    9.4. Legierungen

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    9.1. Zinksulfid



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    9.2. Titandioxid



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    9.4. Legierungen


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    1. Wie du weißt, sind Gold und Silber chemische Elemente. Ist es daher überhaupt möglich, sie aus anderen Stoffen herzustellen?
    2. Es will dir jemand eine vermeintlich echte Gold- bzw. Silbermünze verkaufen. Wie kannst du herausfinden, ob es sich tatsächlich um Gold oder Silber handelt?
    3. Beschreibe, was eine Legierung ist.
    4. Kennst du noch weitere Legierungen ?

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    10. Anderes


    10.1. Silikagel

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    10.1. Silikagel



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    10.2. S/W-Fotolabor

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    10.2. S/W-Fotolabor

    Das Analog ( S/W ) - Fotolabor


    Das Fotolabor der Umweltstation Iffens liegt hinter dem Ornithologie-Zimmer. Die Dunkelkammer hat 4 Abeitsplätze mit Vergrösserungsgeräten:

    Im Fotolabor sind Experimente zur Fotochemie (Redoxchemie) und auch ganztägige Einzelkurse möglich.
    Zunächst die allgemeine Anleitung für das Entwickeln der Kleinbildfilme und für die Herstellung von Positiv-Vergösserungen.

      
    Bevor du anfängst:
    Merke dir noch im hellen Licht die Positionen der benötigten Geräte und Hilfsmittel.
    Prüfe alle Funktionen: Wasser, Lampen der Vergrösserer, Uhr, Handtücher, Lichtschleuse, etc.
    Schalte das Rotlicht ein und das helle Licht aus.
    Gib deinen Augen etwas Zeit sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.
    Achte auf mögliche Ritzen in den Wänden, die noch helles Licht hereinlassen, dichte sie mit dem schwarzen Klebeband ab.

    Negativprozess:

    Lege einen schwarz/weiss ( SW) Kleinbildfilm (35 mm breit, 1,7 m lang) in eine analoge Kamera ein. Mache nun einige schöne Fotos. Den belichteten Film spule zurück und entnimm ihn der Kamera.
    Zur Filmentwicklung gibt es eine spezielle Einrichtung. Übe zunächst bei hellem Licht mit einem fertig fixierten Filmstreifen das Öffnen der Filmkapsel und das einlegen des Filmes in die Spule.
    Das muss später blind bei vollständiger Dunkelheit geschehen. Die volle Spule wird in den Tank eingesetzt und der Tank wird mit dem Deckel lichtdicht verschlossen.

    Du kannst nun bei hellem Licht weiter arbeiten und die Lösungen in den Tank füllen.
    Zunächst wird eine definierte Menge des Entwicklers eingefüllt. die Entwicklungszeit ist genormt festgelegt, während der Entwicklungszeit muss der Tank einige male kurz auf den Kopf gestellt werden.
    Nach der abgelaufenen Entwicklungszeit wird der Entwickler aus der geschlossenen Dose abgegossen und weil er in der Regel ein Einmalentwickler ist kann er in einen Abfall-Sammeltank überführt werden.
    Einmaliges spülen mit klarem Wasser reicht zum stoppen des Entwicklungsprozesses.
    Nun wird in die immer noch geschlossene Dose das Fixierbad eingefüllt. Während der Fixierzeit sollte der Tank wieder einige male kurz auf den Kopf gestellt werden. Das Fixierbad kann mehrfach verwendet werden und wird nach der Fixierzeit in den Vorratstank zurückgegossen.
    Das Wässern des entwickelten Filmes kann bei geschlossenem oder offenem Deckel geschehen.
    Der fertig gewässerte Film wird der Spule entnommen, mit den Fingern abgestreift und mit zwei Filmklammern zum Trocknen aufgehängt.

    Positivprozess:

    1. Filmvergrösserung Lege einen Negativfilm in die Bühne des Vergrösserers ein. Stelle die Schaltuhr auf Dauerlicht. Justiere die Bildschärfe. Stelle die Bildgrösse und den Bildausschnitt ein. Justiere die Bildschärfe nach.
    Bringe den Klemmrahmen in die richtige Position und Schiebe die Seitenrahmen in die richtige Stellung.
    Schalte das Dauerlicht aus und das rote Raumlicht ein, und entnimm der lichtdichten Packung ein Blatt Fotopapier. Lege es in den Klemmrahmen. Mit der Rotlichtblende vor der Linse des Vergrösserers kannst du dessen Dauerlicht einschalten und den Klemmrahmen genauer positionieren.

    2. Belichtung Wenn alles ok ist schalte das Dauerlicht des Vergrösserers aus, klappe die Rotlichtblende zur Seite und du kannst die Zeitschaltuhr mit der vorgewählten Belichtungszeit starten.

    Ermittlung der Zeitdauer der Belichtung.
    Die Lichtstärke ist zunächst mit der Blende zu regulieren, eine grosse Vergrösserung bringt schwächeres Licht auf das Fotopapier.
    Die beste Regulierung ist die Belichtungsdauer, die mit der Zeitschaftuhr eingestellt werden kann.
    Ermittle die richtige Zeitdauer so: Stelle die Schaltuhr zB. auf 2 Minuten. Belichte nun mit eingestelltem Negativbild indem du die Uhr startest aber nach 15 sec einen Teil des Bildausschnittes abdeckst (mit der Hand oder mit einem Papier). nach weiter 15 sec deckst du etwas mehr ab und so weiter. Nach der Entwicklung des Testbildes siehst du die am Besten geeignete Belichtungszeit, die stellst du an der Zeitschaltuhr ein.
    Eine gute Belichtungszeit liegt zwischen 15 und 45 sec.


    Die Schaltuhr schaltet sich selbst aus, das Bild ist nun belichtet aber noch nix ist zu sehen.

    3. Entwicklung
    Entnimm des Fotopapierdem Klemmramen und schiebe es seitwärts in das Entwicklungsbad, nimm dabei die Fotozange zur Hilfe, vermeide Kontakt der Hände mit der Entwicklerlösung und der Oberfläche des Fotopapiers.
    Beobachte nun wie sich das Schwarzweissbild entwickelt, es dauert etwa 2 Minuten.
    Wenn dir die Schwarztiefe und der Kontrast gefällt entnimm das Bild mit der Fotozange und lasse überschüssigen Entwickler ca. 15 sec abtropfen.

    4. Stoppbad und Fixierung
    Schiebe dann das Foto in das Stoppbad. Der Entwicklerprozess wird durch einen sauren pH-Wert (Esssigsäure) sofort gestoppt. Im Stoppbad kann das Bild einige Minuten bleiben, sollte aber bald in das Fixierbad überführt werden ( Abtropfen, seitwärts einschieben, keinen Kontakt mit den Händen !).

    Die Fixierzeit dauert etwa 20 Minuten, die Fotos im Fixierbad sollten öfter bewegt werden ( alle 3 Minuten). Nach dieser Zeit ist das Foto lichtstabil und du kannst es kurzzeitig in einer trockenen Schale ins helle Licht tragen um es besser zu bewerten.

    5. Wässern und trocknen In einer Wässerungsschale erfolgt die Spülung des Fotos bei der die komplexierten Silbersalze aus dem Papier entfernt werden. Das nasse Foto wird sorgfältig abgestreift und kann nun auf einer schnellen Trockenpresse oder an einer Wäscheleine getrocknet werden.

    Experimente im Fotolabor:


    -Kopf-

    Arbeitsaufträge:

    Beachte den Text Bevor du Anfängst (grüner Kasten)

    Fotogramme
    Fingerabdruck
    Fotopapier im Tageslicht
    Kontaktabzug
    Portrait mit verschiedenen Kontrasttiefen
    Abwedeln

    Zur Chemie des Fotoprozesses:


    Redoxchemie
    Steuerung durch pH-Wert Einstellung
    Komplexchemie
    Löslichkeit
    Kolloidale Verteilung

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